Stellungnahmen 2014 - SSK-3D Bogensport

SSK 3D Bogen
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Stellungnahmen 2014

3D-Turnier > Ergebnisse

Thomas Strick
Hallo!
Ich habe am Wochenende an Eurem 3-d Turnier teilgenommen.
Ich möchte mich auf diesem Wege für das schöne Turnier und die nette Atmosphäre bedanken.
Laßt Euch nicht von kleinkarierten Kritikern beirren und macht weiter so.

Alle ins Kill
Thomas Strick

Ralf Brandes
Hallo Hans-Joachim,
ich möchte mich noch einmal bei Dir und Deiner Truppe für ein tolles Wochenende bedanken.
Ihr habt in allen Belangen einen tollen Job gemacht, von dem sich einige Ausrichter eine Scheibe abschneiden können.
Bei ca. 30 Turnierwochenenden im Jahr denke ich hab ich schon einiges gesehen,
aber die Freude und Freundlichkeit mit der ihr an die Sache rangegangen seid, war beeindruckend.
Der Parcours war einfach schön, und um ihn präzise zu schießen nicht ohne.
Ich würde mich freuen,
wenn es beim nächsten mal wieder klappt, auch wenn natürlich mit der DM und der WM
im nächsten Jahr der August schon ziemlich voll ist.

Auf unserer Homepage habe ich, Deine Erlaubnis vorausgesetzt, einen Link zu Euch gesetzt.
In unserem Forum auf unserer Homepage habe ich folgendes geschrieben,
was zur Folge haben könnte,
dass beim nächsten Mal die Bogenfuchstruppe etwas größer ausfällt. Zwinkerndes Smiley

In meiner alten Heimat wird inzwischen auch der 3 D Sport immer beliebter. So richtete der SSK Kerpen an diesem Wochenende sein 2. Hambacher 3D Turnier aus.
Das Gelände war direkt am Tagebau Hambach, auf den man von einigen Stellen einen tollen Einblick hatte.
Auf jagdlicher Distanz, die WA WKO zugrunde liegend, hatten die Kerpener einen schönen Parcours mit 30 Zielen aufestellt. Da es für beide Tage eine eigene Wertung gab, wurde Samstag Abend noch einmal umgestellt und umgepflockt.
Gelungen wurde das vorhandene Gelände genutzt, und durch die WA WKO, die für die visierlosen Bögen eine Entfernung bis 30 Meter vorsieht, war es für alle Leistungsstufen ein spannendes Turnier.
Am ersten Tag gelang mir der Turniersieg hauchdünn vor Platz 2-5.
Am 2. Tag reichte es, nach einem bösen individuellen Patzer, dann mit viel Glück noch zu Platz 3.
Ich kann nur hoffen das die Kerpener Truppe ihrem Weg treu bleibt, und freu mich schon auf den nächsten Besuch am Tagebau.

Mit sportlichem Gruß
Ralf Brandes

Edgar Kugler
Hambacher 3-D Turnier  09/10.08.2014

Hallo nach Kerpen, meine Eindrücke zu diesem Turnier.
Was war das für ein Wochenende? Am 34. Wochenende des Jahres fand im Hambacher-Tagebau das zweite Jagd-Turnier mit 3-D Zielen statt. Wir, meine Frau und ich, sind eigentlich Turnierschützen der olympischen Bogenklasse. Aber es war eine gute Idee, auch mal an einem Wochenende ein solches Turnier zu besuchen. Meine Frau hat sich in der Damen Jagdbogenklasse angemeldet und ich habe mich in der Klasse Compound-Visier angemeldet.
Erst einmal haben wir die Wetterberichte studiert und gehofft, dass wir ein einigermaßen trockenes und nicht zu warmes Wetter haben. Das Wetter war durchaus akzeptabel. Also Glück gehabt.
Der ausrichtende Verein hat sich viel Arbeit mit der Ausrichtung des Turniers gemacht. Man kann eine solche freiwillige Arbeit nicht hoch genug bewerten. Es ist wohl auch mit der Begeisterung für diesen Bogensport zu erklären.
Für Sitzgelegenheit, Essen und Trinken war hervorragend gesorgt. Lästig sind leider immer die Dixi-Klos, aber das geht nun mal nicht anders. Der Wald, die Natur sollen ja nicht mit Hinterlassenschaft verunreinigt werden. Alles muss so wieder hinterlassen werden wie es vorher war.
Die Anmeldung war unkompliziert. Es gab eine Tafel mit Gruppeneinteilung, wo man sich entsprechend eintragen konnte. Gruppen bis max. 6 Personen. Schnell hatten wir Kontakt. Am Samstag war ich noch alleine ohne meine Frau, mit einer kleinen Gruppe Compound-Schützen unterwegs. Am Sonntag fanden wir zwei eine nette Gruppe mit einem Hund, der die Sache wirklich angenehm gestaltete. Es ist schön im Wald mit netten Leuten einem Hund und dann die einzelnen Ziele ansteuern und sich sportlich messen.
Wenn man das Ziel trifft, ist alles super, schießt man vorbe,i ist alles Mist? Auch mit unterschiedlichen Bogenklassen in der Gruppe ergibt sich immer mal ein fachliches Gespräch über die Technik der Bögen. Mal sind das die Rollenschießer oder die Dachlattenfraktion, auch sonstige witzige Bemerkungen werden da von sich gegeben. Der Parcours war als 8 angelegt, so war es nicht schwierig auch mal zwischendurch eine Pause zu machen. Der Weg zum Versorgungspunkt war nicht so weit.
Der Start begann für uns mitten im Parcours, die Zahl der Gruppe war auch gleich das erste Ziel. In unserem Fall starteten wir mit dem Ziel 13 zu einer vorgegebene Uhrzeit, damit alle Gruppen gleichzeitig starten. Ein Kampfrichter begleitete uns bis ans Ziel und führte dann die nächste Gruppe weiter zum nächsten Ziel.
Jede Bogenklasse hatte seine eigene Farbe: Compound/Recurve-Visier (blau) Jagdbögen (gelb) und die Kleinsten also Kinder mit ihren Bögen (weiß). Die Wertungskarten hatten ebenfalls die gleiche Farbe und es wurde doppelt geschrieben. Dann geht zum Ende eine Karte an den Veranstalter zur Auswertung und eine Karte behält der Schütze. Im Boden sind dann farbige Holzpflöcke von dem aus der Bogenschütze das Ziel anvisiert. Die Entfernungen sind unbekannt, was die Sache erheblich spannender macht. Natürlich haben die Visierschützen immer eine größere Entfernung als unsere kleinen Schützen mit der weißen Kennzeichnung.
Die Wertung ist wohl nie einheitlich, also jeder Veranstalter macht da seine eigene Wertung, aber das mindert den Spaß in keinster Weise.
Die Ziele (3-D Tiernachbildungen aus Kunststoff)  waren realistisch im Wald positioniert.
Auf jedem Tier ist ein Kill und manchmal auch ein kleineres Superkill eingezeichnet. Dieses Kill befindet sich im Bereich des Herzens. Die übrigen Flächen des Tiers gelten als Körpertreffer.
Die Zählweise war so, dass der Bogenschütze maximal 3 Pfeile auf ein Tier abgeben durfte. Sobald der 1. Pfeil trifft, wird gewertet.
Trifft der Bogenschütze mit dem 1. Pfeil nicht, so darf er einen 2. und dann noch einen 3. Pfeil schießen.
Da es sehr wichtig ist, welcher der maximal drei Pfeile getroffen hat, müssen die Pfeile bei 3D-Turnieren auch besonders gekennzeichnet sein. Die Pfeile müssen mit Ringen (1 Ring für den 1. Pfeil, 2 Ringe für den 2. Pfeil und 3 Ringe für den 3. Pfeil) markiert sein. Wenn sich der Bogenschütze nicht sicher ist, ob er das Tier tatsächlich getroffen hat, darf er einen weiteren Pfeil hinterher schießen (sofern er nicht bereits die maximal drei Pfeile geschossen hat). Durch die Markierung der Pfeile sieht man dann bei der Trefferaufnahme, welcher Pfeil getroffen hat und kann auf diese Weise trotzdem korrekt werten.
Insgesamt dreißig  3-D Ziele immer der Reihe nach, mal ein kleines Ziel und auch mal größeres. Jedes Mal eine Überraschung, was denn wohl als nächstes kam. Beim zweiten Durchgang wurden die Entfernungen verändert, so dass man vom Vortag keinen Vorteil hatte und sich auf die Ziele einstellen konnte.
Die Gruppen mit 6 Personen waren natürlich langsamer als Gruppen mit weniger Personen. Da konnte man mal etwas Pause machen oder wenn es schneller gehen musste auch mal eine größere Gruppe überholen. Wir haben am Sonntag einfach mal zwischendurch eine Pause eingelegt, und dann frisch gestärkt den Parcours weiter gemacht.
Spektakulär für mich waren besonders zwei Ziele:
Ein großer Hirsch der von oben, einer Erhebung am Rande des Hambacher Tagebau beschossen werden musste. Die meisten konnten die Entfernung schlecht einschätzen, so gingen bei unserer Gruppe etliche Pfeile vorbei. Dann ein verstecktes Ziel, das vom Rand dieser vorgenannten Erhebung aus ins Visier genommen werden musste, wo der Pfeil scheinbar durch das Gras flog.
Was ein großes Ärgernis war, waren die vielen Mücken. Meine Frau und ich waren ganz schön zerstochen, obwohl wir uns mit Mückenspray besprüht hatten. Weiterhin habe ich zwei Pfeile verschossen und nicht wiedergefunden und min. Fünf Pfeile irgendwie zerstört. Komischerweise hatte meine Frau keinen Pfeil zerschrottet. Was das wohl bedeutet? Damit muss man einfach bei solch einem Turnier rechnen. Alles in allem ein gelungenes Wochenende und sehr zu empfehlen als Familienausflug mit Kind und Kegel. Natürlich muss der Hund auch mit (nur an der Leine damit nichts passiert). Wir werden mit unseren Freunden mal so etwas planen, es gibt ja genug
3-D Parcours.
Nicht unbedingt unsere Disziplin, wir bleiben bei dem olympischen Recurve mit bekannten Entfernungen, aber als Freizeitspaß wird man uns schon noch mal auf einem 3-D Turnier hier und da antreffen.

Viele pfeilschnelle Grüße nach Kerpen
Die zwei Bogenschützen aus Zülpich



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