Definitionen - SSK-3D Bogensport

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Definitionen

3D-Turnier

Definition Primitivbogen, Langbogen, Jagdbogen
Primitivbogen/Reiterbogen
Der Primitivbogen ist ein Bogen beliebiger Form und Laminierung, der aus organischem Naturmaterialien aus Fauna und Flora gearbeitet ist, wie Holz, Horn, Tiersehnen, Leder und Pflanzenfasern .
Der Primitivbogen darf weder Glas- noch Carbon- oder Faserkunststoffe enthalten.
Synthetische Kleber und Bogensehnen sind zulässig ( keine 2-Kompunentenkleber oder Epoxidharze )
Die Form der Wurfarme unterliegt keinen Einschränkungen.
Als Auflage für den Pfeil darf ausschließlich die Bogenhand dienen.
Pfeilauflagen am Bogen sind nicht zulässig. ( keine eingewickelten Keile) eine einfache Griffwicklung ist erlaubt
Eine Pfeilauflage liegt vor, wenn der Pfeil ohne die Bogenhand bei senkrecht gehaltenem Bogen in der Schussposition liegen bleibt.
Auszugskontrollen am Bogen oder an den Pfeilen sind nicht zulässig.
Alle Anbauteile ( Bogenköcher, Stabilisatoren usw.) sind unzulässig.
Geräuschdämpfer auf der Sehne sind zulässig, sofern sie nicht im Sichtbereich des Schützen liegen.
Beim Schießen muss die Sehne mit dem mediterranen Griff ausgezogen werden.
Auch der Daumenablass mit Daumenring ist bei den Reiterbögen zulässig.
Es ist nur ein fester Nockpunkt, der durch 1 oder 2 Klemmringe (o.ä.) begrenzt ist, erlaubt.
Geräuschdämpfer auf der Sehne sind zulässig, sofern sie nicht im Sichtbereich des Schützen liegen.
Fingerschutz
Als Fingerschutz können Handschuhe, Tabs, Klebeband und ähnliches getragen werden.
Pfeile
Es dürfen nur gleichlange Holzpfeile / Bambus mit Naturfedern verwendet werden.

Langbogen
Der Langbogen kann aus beliebigem Material oder Materialkomponenten gefertigt sein und darf zwei-/oder dreiteilig sein.
Eine konstruktive Verbindung kann aus Metall gefertigt sein, darf aber nur dem Zusammenhalt des Bogens dienen.
Das Bogenfenster kann schräg auf Zentrumsschuss ausgeschnitten sein. Es darf mit beliebigem Material abgedeckt werden, andere Pfeilauflagen sind unzulässig.
Die Wurfarme dürfen im aufgespannten Zustand vom Griffende (Fadeout) bis zum Wurfarmende (Sehnenkerben) einen leichten Recurve aufweisen. Die Sehne darf nur an den Tips anliegen; ein Stück Papier darf nicht zwischen Sehne und Wurfarmende eingeklemmt werden können.
Der Bogen muss für Herren mindestens 160 cm/63 Zoll, für Damen 150 cm/59 zoll lang sein.
Alle Anbauteile ( Bogenköcher, Pfeilauflagen, Stabilisatoren usw.) sind unzulässig.
Auszugskontrollen sind nicht zulässig.
Beim Schießen muss die Sehne mit dem mediterranen Griff ausgezogen werden.
Der Ankerpunkt muss beim Schießen immer gleich sein. Facewalking ist nicht gestattet.
Es ist nur ein fester Nockpunkt, der durch 1 oder 2 Klemmringe (o.ä.) begrenzt ist, erlaubt.
Geräuschdämpfer auf der Sehne sind zulässig, sofern sie nicht im Sichtbereich des Schützen liegen.
Pfeile
Es dürfen Pfeile aus beliebigem Material verwendet werden.
Der maximale Durchmesser der Pfeile darf 9,3 mm nicht übersteigen.
Die Pfeile müssen identisch in Material, Länge, Durchmesser, Befiederung und Spitzen sein.
Fingerschutz
Als Fingerschutz können Handschuhe, Tabs, Klebeband und ähnliches getragen werden.

Jagdbogen/Instiktivbogen


take-down-Bauart erlaubt; Mittelteil und Wurfarme können auch aus
Laminatmaterial sein, muss aber Holz oder Bambus enthalten;
non-take-down-Bauart: Materiallaminate zulässig.
Pfeilauflage zulässig, die nicht verstellbar ist;
erlaubt sind string-silencer;
Fingerschutz erlaubt, z.B. Schießhandschuh und Tabs (aber ohne Ankerplatte)
die Sehne ist im mediterranem Stil zu schießen und mit einem festen
Ankerpunkt im Gesicht.
nicht erlaubt: string- und facewalking, Auszugkontrolle (Klicker)
Pfeile: alle Pfeilmaterialien sind erlaubt, max.Durchmesser 9,3 m

Der Jagdbogen ist ein Bogen, der entweder aus einem Mittelstück und zwei flexiblem Wurfarmen besteht oder einteilig ist.
Der Bogen darf maximal 66 Zoll (167,6 cm) lang sein. Gemessen wird die Länge der Sehne, die maximal 63 Zoll (160,02 cm) lang sein darf.
Schwingungsdämpfer und Jagdstabilisatoren sind zugelassen. Wurfarmdämpfer dürfen an den Wurfarminnenseiten, sofern sie nicht im Sichtbereich des Schützen liegen, angebracht sein.
Es ist nur ein fester Nockpunkt, der durch 1 oder 2 Klemmringe (o.ä.) begrenzt ist, erlaubt.
Ein Bogenköcher ist zulässig.
Beim Schießen muss der Pfeil mit einem Finger berührt werden.
Der Ankerpunkt muss beim Schießen immer gleich sein. Facewalking ist nicht gestattet.
Pfeile
Es dürfen Pfeile aus beliebigem Material verwendet werden.
Der maximale Durchmesser der Pfeile darf 9,3 mm nicht übersteigen.
Die Pfeile müssen identisch in Material, Länge, Durchmesser, Befiederung und Spitzen sein.
Pfeilauflage
Es wird über das Shelf geschossen, keine beweglichen Teile, eine einfache Klebeauflage aus Plastik ( Superrest... Hunterrest ) darf benutzt werden. Sie darf keine zusätzliche Ziel- oder Schätzhilfe darstellen.
Ein Button ist nicht erlaubt.
Fingerschutz
Als Fingerschutz können Handschuhe, Tabs, Klebeband und ähnliches getragen werden.


Recurve- Blankbogen
Als Blankbögen gelten olympische Recurvebögen und Compoundbögen ohne Visier und ohne Stabilisatoren. Das Anbringen von Gewichten für eine höhere Stabilisation beim Abschuss direkt am Griffstück ist erlaubt.
Ein Blankbogen besteht aus einem Recurve-Bogen Mittelteil (Griffstück aus Leichtmetall, Holz oder Carbon), zwei Wurfarmen, einer Sehne an der bis zu zwei Nockpunkte befestigt sein dürfen, Pfeilauflage, Button, evtl. Zusatzgewichten.
Geschossen werden darf mit Schießhandschuh oder Tab, mit jedem Pfeilmaterial (Holz, Alu, Glasfaser, Carbon etc.), das auch für olympische Recurvebögen erlaubt ist. String- und Facewalking ist erlaubt.

Jede Markierung am Bogen, anhand der Schütze eine Entfernung abschätzen oder als Zielhilfe dienen kann, ist verboten. Hierzu zählen Markierungen, Ausbuchtungen, Maserungen, Kerben oder Kratzer im Bogenfenster als auch auf der Rückseite des oberen Wurfarmes, ebenso ist es verboten Auszugskontrollen zu verwenden (Klicker).

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